Mehrere Knochenbrüche

Ex-Skistar Rzehak bei Pistenskitour niedergefahren

Tirol
09.03.2023 07:00

Bei einer Pistenskitour in der Christlum in Achenkirch in Tirol krachte am Sonntag ein Ukrainer (16) in den früheren Tiroler Speedspezialisten Peter Rzehak. Der Tiroler erlitt mehrere Knochenbrüche.

Fünf Weltcup-Podestplätze hat der heute 53-jährige Tiroler zu Buche stehen – darunter einen zweiten Platz auf der Streif 1999. Jetzt wurde ihm ausgerechnet eine sanfte Pistenskitour zum Verhängnis.

Unglück im oberen Pistenbereich
Peter Rzehak war am Sonntag gegen 11 Uhr auf der Piste Nr. 2 im Skigebiet Christlum mit seinen Tourenski im Aufstieg unterwegs. Der Sportler befand sich schon im oberen Teil, als es in der Nähe der 6-er-Sesselbahn „Cabrio Flitzer“ im Kreuzungsbereich mit einer weiteren Piste zu der folgenschweren Kollision kam. Aus unbekannter Ursache krachte ein Skiläufer (16) aus der Ukraine von oben in den Tourengeher.

„Wir haben die Erstversorgung der Verletzten durchgeführt und dann den Abtransport organisiert“, sagt Sandro Huber von der Bergrettung Achenkirch, der am Unfalltag Pistendienst in der Christlum versah. Der Tiroler wurde in die Innsbrucker Klinik geflogen, der Ukrainer von der Rettung ins Klinikum Agatharied in Bayern gebracht.

Zitat Icon

Vielfach - wie etwa in Auffach - gibt es eigene Tourenrouten in den Skigebieten, außerdem halten sich die Tourengeher meist an die Regeln.

Christoph Silberberger, der Chef der Alpinpolizei im Bezirk Kufstein

Zweite Operation notwendig
Wie die „Krone“ aus dem Umfeld des Ex-Rennläufers erfuhr, hat der 53-jährige mehrere Knochenbrüche erlitten. Er muss dieser Tage operiert werden. Auf einen ersten Zeugenaufruf zur Klärung des genauen Unfallhergangs sind bei der Polizei bereits einige Meldungen eingegangen.

Kollisionen eher selten
Dieser Zusammenstoß zwischen einem Tourengeher auf einer Skipiste und einem Skifahrer stellt im heurigen Winter laut Alpinpolizei eigentlich eine Ausnahme dar. „Vielfach – wie etwa in Auffach – gibt es eigene Tourenrouten in den Skigebieten, außerdem halten sich die Tourengeher meist an die Regeln“, schildert Christoph Silberberger, der Chef der Alpinpolizei im Bezirk Kufstein.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Tirol
09.03.2023 07:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung