Notruf per Handy

Verirrter Waidmann saß stundenlang im Morast fest

Österreich
27.08.2011 11:16
Bange Stunden musste ein Waidmann aus dem burgenländischen Bezirk Jennersdorf in der Nacht auf Freitag ausstehen. Der 56-Jährige hatte sich nahe der Raab-Auen verirrt und war in den Morast geraten. Der Jäger saß fest, konnte aber per Handy die Polizei alarmieren. Doch die Suche nach dem Vermissten in der Dunkelheit war schwierig...

"Ich stecke im Sumpf fest, habe mich am Bein verletzt und weiß nicht mehr, wo ich bin!" Dieser Hilferuf aus dem Naturgebiet in Mogersdorf erreichte die Polizei am Donnerstag kurz vor 21 Uhr.

Mit Spürhunden nach Jäger gesucht
"Sofort wurde die Suchaktion samt Spürhunden eingeleitet, ein Hubschrauber aus Wien angefordert", so Bezirkskommandant Manfred Tschank. Als Erster entdeckte der Pilot den vermissten Jäger im Scheinwerferlicht des Helikopters. Den Suchtrupp zur Unglücksstelle zu lotsen, gestaltete sich im Dunkeln dennoch als sehr schwierig.

Gegen 23.20 Uhr fanden die Helfer den Waidmann. Nach der Erstversorgung trugen die Retter den verletzten 56-Jährigen auf den Händen über ungarisches Staatsgebiet in den nächsten Ort. Der Mann wurde ins Spital Güssing eingeliefert.

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