Suche beendet
Mindestens 28 Tote nach Lawinenunglück in Tibet
Nach dem Lawinenunglück in Tibet vom Dienstag ist die Zahl der Toten auf 28 gestiegen. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua in der Nacht auf Samstag unter Berufung auf die Einsatzleitung an Ort und Stelle berichtete, sind die Such- und Rettungsarbeiten am Freitagnachmittag beendet worden.
Am Dienstagabend waren herabstürzende Schnee- und Eismassen in der 3040 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Stadt Nyingchi im Südwesten Tibets auf eine Schnellstraße gestürzt und hatten dort auch die Ausfahrt eines Tunnels blockiert. Die Lawine begrub dabei Menschen in ihren Fahrzeugen unter sich.
Rund 1300 Helfer im Einsatz
Das chinesische Ministerium für Katastrophenschutz schickte am Mittwoch ein Rettungsteam nach Tibet. Auf Fotos waren mehrere Bagger und zahlreiche Helfer bei Sucharbeiten im tiefen Schnee zu sehen. Rund 1300 Helfer sollen bei den Rettungsarbeiten laut Xinhua im Einsatz gewesen sein.
Lawinenunglücke sind im Himalaya-Gebirge keine Seltenheit. Erst im Oktober waren mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen, als eine Bergsteigerexpedition im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand von einer Lawine erfasst worden war.







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