Ein Krimineller wollte sich um 4 Uhr früh Zutritt in eine Backstube im Kremstal in Niederösterreich verschaffen. Dass um diese Zeit dort schon gearbeitet wird, dürfte ihm jedoch niemand gesagt haben. Und dann war da noch das Problem mit der Glocke...
Viele Gedanken über die Arbeit in einer Bäckerei hat sich ein Krimineller im Vorfeld eines Einbruchsversuchs wohl nicht gemacht. Anders ist es nicht zu erklären, dass der Mann um 4 Uhr Früh in einen Betrieb im Kremstal einsteigen wollte, in dem bereits frische Köstlichkeiten vorbereitet wurden.
Besondere Aufmerksamkeit erregt
Der Unbekannte hatte es daher nicht gebacken bekommen, in den Verkaufsbereich zu gelangen. Bei seinem Versuch, mit einem Schraubenzieher die Eingangstüre aufzubrechen, hatte er das Personal auch noch unwissentlich auf sich aufmerksam gemacht.
Eine Lichtschranke übersehen
Er hatte nämlich übersehen, dass sich direkt vor der Eingangstür eine Lichtschranke befindet. Diese ist mit einer Glocke im Inneren verbunden, die normalerweise lautstark signalisiert, wenn ein Kunde das Geschäft betritt - oder in diesem Fall anschlug, weil jemand hineinwollte, obwohl noch geschlossen ist.
„Ding Dong“
Durch das ständige „Ding Dong“ wurde schließlich der gestandene Bäckermeister selbst auf den Einbruchsversuch aufmerksam. Nachdem er das Licht im Eingangsbereich aufgedreht hatte, bekam es der Täter mit der Angst zu tun und eilte in sein Auto. Der Chef filmte die Flucht mit dem Handy und erstattete danach Anzeige.
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