Karlheinz Kopf, ehemaliger ÖVP-Klubobmann, Wirtschaftsbund-Generalsekretär, zweiter Nationalratspräsident und aktuell Generalsekretär der Wirtschaftskammer, wird sich im Jahr 2024 aus der Politik zurückziehen. „Wenn die Legislaturperiode endet, bin ich 67 Jahre alt. Ich werde nicht mehr für eine weitere Periode kandidieren.“
Nach seinen Erfahrungen bezüglich der Regierungszusammenarbeit mit den verschiedenen Parteien befragt, stellte Kopf fest, dass der EU-Beitritt ÖVP und SPÖ lange zusammengeschweißt habe. „Mit der FPÖ und später dem BZÖ waren es wirtschaftspolitisch interessante Jahre, weil wir ähnlich getickt haben“, so der Altacher im Interview mit dem ORF Radio Vorarlberg. Ab 2006 mit seinem Gegenüber Josef Cap als Klubobmann der SPÖ sei es eine „besonders herausfordernde Zeit“ gewesen, aber es habe gut funktioniert.
Auch mit den Grünen gelinge die Zusammenarbeit, obwohl die Partei „zum Teil ideologisch und gesellschaftspolitisch eine andere Ausrichtung“ habe. Zwei Drittel des Regierungsprogramms seien jedenfalls schon abgearbeitet worden.
Kein Groll mehr wegen Postenbesetzung
Kopf räumte auch ein, dass er 2017 gerne Nationalratspräsident geworden wäre. Groll hege er deswegen aber keinen mehr. „Wir sind damals nicht zuletzt wegen der Strahlkraft von Sebastian Kurz Erster geworden. Es war auch sein gutes Recht, einen Vorschlag für den Nationalratspräsidenten zu machen“, so der langjährige Abgeordnete, der seit Herbst 1994 durchgehend im Nationalrat sitzt.











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