Die „Krone“ mischte sich unter die 40.000 Fans beim Public Viewing in Doha. Zu finden: Rigorose Kontrollen und 0,5 Liter Bier um zwölf Euro erst ab dem Pausenpfiff ...
Kurz vor der Pause die erste Explosion der Gefühle - beim Jubel über Marokkos Führung zerreißt es die Fanzone im Al Bidda Park förmlich.Sekunden nach dem Pausenpfiff erneut Jubel - da öffnen für 40.000 Fans die Bierstände …
Die 12 Euro für 0,5 Liter Budweiser nehmen die meisten ebenso regungslos zur Kenntnis wie den mühsamen Weg zum Public Viewing in Doha. Nur unter Vorweis der „Hayya Card“ gibt es Zutritt, dazu muss man drei Security-Checks passieren - hier wird einem bis auf Handy und Geldbörse alles abgenommen.
Das Kräfteverhältnis spricht klar gegen Portugal - kein Wunder, leben doch alleine in Doha 20.000 Marokkaner. So voll war es nur am Tag zuvor - da musste die Fanzone geschlossen werden, was auch diesmal passiert. „Die Musik, die Stimmung - ich fühle mich hier wie zu Hause. Die ganze arabische Welt drückt Marokko die Daumen, das sind 1,5 Milliarden Menschen“, schwärmt der junge Said bei angenehmen Temperaturen. Nach dem ersten Regen während der WM hat es in der Nacht nur 20 Grad, der Winter hält langsam Einzug, im Jänner kann es auf 10 Grad abkühlen.
Alles weit weg, als sich wildfremde Menschen in den Armen liegen, die Sensation feiern. Nach der sich das Gelände deutlich leert, Englands Fans suchen lieber Hotelbars und Clubs mit Alkohollizenz auf. Einem wurde vor dem Spiel gegen Frankreich ein Ticket um 9000 Pfund angeboten: „Da betrinke ich mich lieber hier!“
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