Wir werden durch eine Politik der Angstmache kleingehalten, ist der Chefökonom der Arbeiterkammer, Markus Marterbauer, überzeugt. Es brauche folglich „eine Politik, die Hoffnung macht“.
Die harten Fakten: 75.000 Menschen in Vorarlberg sind armutsgefährdet - 18.000 davon sind Kinder. Seit knapp zehn Jahren steigt die Zahl der Betroffenen unaufhörlich. Die aktuelle Teuerung bringt noch mehr Vorarlberger in finanzielle Bedrängnis. Armuts- und ausgrenzungsgefährdet ist, wer kaum Geld für Miete, Heizen, geschweige denn für Freizeitaktivitäten oder Urlaube zur Verfügung hat.
Gemäß dem sogenannten „EU-SILC“-Standard ist eine Person in Österreich armutsgefährdet, wenn sie weniger als 1371 Euro im Monat zum Leben hat - bei einer Familie mit zwei Kindern sind es 2879,1 Euro. In derart prekären finanziellen Verhältnissen müsste aber niemand leben. „Außer, es ist von der Politik so gewollt“, wie der AK-Chefökonom Marterbauer bei der Präsentation seines neuen Buches „Angst und Angstmacherei. Für eine Wirtschaftspolitik, die Hoffnung macht“ vergangene Woche in der Arbeiterkammer Vorarlberg in Feldkirch in den Raum stellte.
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