Das Burgenland will bis 2030 klimaneutral sein. Um das zu schaffen, muss die „nächste Generation“ mit ins Boot geholt werden.
Das passiert derzeit in einem gemeinsamen Projekt des Landes Burgenland, der Burgenland Energie und des Nationalparks Neusiedler See/Seewinkel. Schüler aus den Bezirken Neusiedl am See und Eisenstadt-Umgebung bekommen dabei Besuch von mobilen Klimarangern.
„Es ist wichtig, die Kinder von klein auf für Klima- und Naturschutz sowie nachhaltige Energie zu sensibilisieren. Denn jenes Verhalten, das man sich als Kind aneignet, bestimmt das Leben in der Zukunft. Für einen Erwachsenen ist es viel schwerer, das Angelernte zu ändern“, so Landesrätin Daniela Winkler, die dazu einen Workshop in der Volksschule Illmitz besuchte. Die Klimaranger des Nationalparks Neusiedler See/ Seewinkel kommen aber nicht nur in die Schulen, sie gehen mit den Kindern auch auf Exkursionen.
„Es ist genauso wichtig, dass die Kinder sehen, was der Klimawandel mit unserer Natur macht. Das beste Beispiel dafür ist der Darscho“, meint Vorstandschef Stephan Sharma von der Burgenland Energie, die das Projekt finanziell unterstützt. „Ich kenne den Darscho nur mit Wasser und als Vogelparadies. Jetzt ist er ausgetrocknet“, so Sharma.
Schüler sollen durch die Workshops ein Verständnis für das Klimasystem und den von Menschen gemachten Klimawandel entwickeln sowie Möglichkeiten kennenlernen, wie sie aktiv zur Reduktion der Treibhausgase beitragen können. In der Folge werden die Bildungsprogramme von den Klimarangern weiterentwickelt und auf die nächsten Schulen ausgeweitet. Ziel ist es, alle Schulen und damit alle Kinder des Burgenlandes mit ins Boot zu holen. Denn: Nur gemeinsam können wir es schaffen, den Klimawandel aufzuhalten!
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