EuroAntik Innsbruck

Sonderausstellung: Ferne Länder, fremde Schriften

Tirol
10.10.2022 18:00

Bei der „58. EuroAntik“ werden wieder bis zu 9000 Besucher auf dem Innsbrucker Messegelände erwartet. Dazu gibt es auch heuer wieder Sonderausstellungen, wie die von Mark Mersiowsky kuratierte „Ferne Länder, fremde Schriften“.

Von Freitag, dem 21., bis Sonntag, dem 23. Oktober, ist es wieder so weit. In der Messehalle B in Innsbruck findet Österreichs größte Antiquitätenmesse, die „EuroAntik“, statt. Rund 120 Aussteller aus zehn Nationen sind mit an Bord und stellen ihre Gustostücke auf 7000 Quadratmetern aus. Ebenfalls vertreten ist einer der „Händler-Stars“ aus der beliebten TV-Show „Bares für Rares“, Waldi Lehnertz.

Objekte aus über Tausend Jahren Kulturgeschichte
Dank dieser seit 2013 laufenden und von Horst Lichter moderierten Sendung hat der Antiquitätenmarkt wieder Aufschwung erhalten und Objekte aus der Vergangenheit „en vogue“ gemacht. Das Spektrum der EuroAntik umfasst Objekte von der Zeit der Gotik, der Renaissance, dem Barock über Biedermeier bis hin zu Art Deco, Glas, Silber, Groß- und Armbanduhren, Porzellan, Skulpturen, Gemälde, Textilkunst, Möbel, Schmuck und vieles mehr. Neben den Tausenden Antiquitäten gibt es auf der „EuroAntik“ auch Sonderausstellungen.

Streifzüge durch die Welt des festgehaltenen Wortes
So präsentiert Universitätsprofessor Mark Mersiowsky die von ihm kuratierte Ausstellung „Ferne Länder, fremde Schriften - aus den Schatzkammern der globalen Buchkultur“. Zu der Sonderausstellung erscheint ein 58-seitiges, von Mersiowsky geschriebenes Büchlein, in dem der Historiker unter anderem Folgendes niederschrieb.

„Wenn ich hier riskiere, eine Auswahl von Objekten aus verschiedenen Kulturen, darunter auch solchen, die Opfer des Kolonialismus wurden, der Öffentlichkeit zu präsentieren, dann deshalb, weil ich der Überzeugung bin, dass die Auseinandersetzung mit den Objekten unterschiedlicher Kulturen, hier deren Schriften, den Blick öffnet: auf unsere gemeinsame Geschichte, auf die Ungerechtigkeiten, auf die unterschiedlichen Kulturen. Sie treten mit mir in Dialog, ich muss mich den Diskursen stellen. Und ich lerne so die faszinierende Welt fremder Schriften kennen.“

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