Dämpfer für Rothosen

„Es ist nicht alles super bei uns“

Vorarlberg
09.10.2022 15:10

Sechs Spiele waren die Dornbirner ungeschlagen, die letzten vier Partien hatten sie sogar gewonnen gehabt. Diese Serie fand nun aber gegen BW Linz ein Ende, die Rothosen unterlagen 2:5. Sportdirektor Eric Orie enttäuschte der Auftritt der Mannschaft.

Die 2:5-Pleite gegen BW Linz tat den Dornbirnern weh. Sechs Spiele waren sie davor ungeschlagen, Schwung und Selbstvertrauen hatten sie aufgebaut. Gegen die Stahlstädter ließen sie aber ihre Tugenden missen, was für Sportdirektor Eric Orie doch etwas enttäuschend war. „Zu viele Spieler waren unter Normalform. Darum ist es nachvollziehbar, dass wir in diese hohe Niederlage geschlittert sind. Es war ein gebrauchter Tag für uns.“

Aber gegen einen starken Gegner, das sei auch erwähnt. Denn die Linzer zeigten sich gegen Dornbirn von einer ganz anderen Seite, als in ihren bisherigen Partien. „Es war sicher ihr stärkster Auftritt in dieser Saison“, meint Orie, „und wir haben die Gegentore zu sehr unglücklichen Zeitpunkten bekommen, ein paar davon sogar selber mitfabriziert.“

Mit der Niederlage rutschten die Rothosen auf den zehnten Platz ab, sind aber nach wie vor gut im Mittelfeld situiert. Das soll auch so bleiben, stellt der Sportchef klar. „Es ist eine andere Situation jetzt. Uns muss schon klar sein, dass nicht alles super ist bei uns“, erklärt Orie, „wir müssen uns immer weiterentwickeln und performen. Und die Spieler müssen die Anweisungen des Trainers umsetzen. Dann werden wir auch weiter punkten.“

„Waren leider nicht gut genug“
Zwei Tore erzielten die Messestädter gegen die Oberösterreicher selber, beide gingen auf das Konto von Goalgetter Renan. Der Brasilianer hält nun schon bei sieben Saisontreffern und führt die Schützenliste der zweiten Liga an - zusammen mit dem Linzer Matthias Seidl. Der traf in Dornbirn ebenfalls doppelt. „Mir wäre ein Sieg viel lieber gewesen als die Tore“, bedauert der enttäuschte Renan, „wir waren dieses Mal leider nicht gut genug. Das werden wir aber schon im nächsten Spiel ändern.“

Nun warten zwei Gegner auf Augenhöhe auf die Janeschitz-Elf, zumindest wenn man auf die Tabelle schaut. Am nächsten Spieltag reisen sie zur Admira, in der folgenden Runde kommt Sturm II auf die Birkenwiese. „Wir wollen weitere Schritte in unserer Entwicklung machen. Aber das will ich nicht unbedingt an eine Anzahl von Punkten knüpfen, die wir machen müssen“, sagt Orie.

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