Neo-99ers-Coach Pennerborn will mit den Grazern in die Eishockey-Play-offs. Vor der Energie-Steiermark-Trophy stand der Schwede der „Steirerkrone“ noch Rede und Antwort...
Herr Pennerborn, fünf Wochen sind seit dem Trainingsstart der 99ers vergangen. Was sind Ihre ersten Eindrücke?
Johann Pennerborn: Nur gute! Ich lerne auch jeden Tag Deutsch, versuche schon vieles zu verstehen und besuche einen Deutschkurs. Von der Mannschaft bin ich überzeugt, sie zeigt eine tolle Arbeitsmoral. Wir bauen nun etwas auf – das braucht Zeit. Vielleicht ein paar Wochen, vielleicht ein paar Monate...
Was sind Ihre größten Herausforderungen in Graz?
Meine Spieler verstehen, dass wir auf einem Weg der Veränderung sind. Das ist ein Prozess. Wir müssen da auch an der Einstellung der Spieler arbeiten. Es geht darum, zu erkennen, dass jeder Tag ein Investment in den Körper ist.
Wenn wir uns den neuen Kader ansehen, sind hier viele Unbekannte. Keine Spieler mit klingenden Namen...
Das mag sein, aber das ist auch kein Kader, der aufgebaut ist, große Namen zu haben. Es geht darum, dass diese Spieler in unser System passen sollen.
Die Ergebnisse in der Vorbereitung sind bis dato – sagen wir einmal – bescheiden. Bei sechs Spielen gab es nur zwei Siege. Was meinen Sie?
Eines will ich gleich unterstreichen: Ich will immer gewinnen! Aber noch einmal: Ich hätte auch in Schweden auf der Couch liegen können, das will ich aber nicht. Ich will hier in Graz etwas aufbauen. Da ist es wichtig, gerade zu Beginn auch die Ergebnisbrille abzulegen.
Am kommenden Freitag und Samstag steht die Energie-Steiermark-Trophy in Graz als Vorbereitungsturnier an. Ihre Erwartungen?
Ein tolles Wochenende mit starken Gegnern vor unserem Saisonstart – genau zum richtigen Zeitpunkt.
Eine Woche drauf steigt am 16. September der Liga-Auftakt gegen Asiago. Da kommen ja besondere Daumendrücker nach Graz
Ich bin ja alleine hier. Meine Familie wird für das Spiel aus Schweden anreisen.









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