Gegner der Ausbaupläne von Sonnenschutz-Hersteller Schlotterer sammelten hunderte Unterschriften für eine Bürgerbefragung. Aber: Sämtliche Unterschriften sind ungültig.
Ist der Weg für den Ausbau nun endgültig frei? 430 Adneter machten sich für eine Bürgerbefragung rund um die Pläne von Sonnenschutz-Hersteller Schlotterer stark. Sie alle unterschrieben bei einer Sammelaktion der Initiative „Rettet die Adnetfelder“.
Die Wahlbehörde der Gemeinde prüfte vergangene Woche sämtliche Unterschriften. Ein offizielles Ergebnis der fünfstündigen Sitzung gibt es nicht. Dies erfolgt per Bescheid. Er dürfte in den kommenden Tagen verschickt werden. Und doch steht den Projektgegnern eine bittere Schlappe bevor. „Krone“-Informationen zu Folge sind sämtliche Unterschriften ungültig. Sie dürften allesamt nicht den strengen Formvorschriften der Gemeindeordnung genügen oder auch unvollständig sein.
Wie streng die Regeln sind, zeigte sich im Frühjahr in Flachau. Dort unterschrieben 278 Bürger gegen die Zusammenlegung von Schule und Kindergarten in den Ortsteilen Flachau und Reitdorf. Die Wahlbehörde befand nur 42 Unterschriften für gültig. Das Landesverwaltungsgericht bestätigte diese Entscheidung - die „Krone“ berichtete. Bereits eine fehlende Postleitzahl widerspricht demnach den strikten Formalkriterien.
Noch im September steht die nächste Sitzung der Adneter Gemeindevertretung an. Für den Schlotterer-Umbau sollen knapp fünf Hektar Grünland umgewidmet werden.









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