Da haben sich zwei Urlauber wohl mächtig überschätzt! Ein US-Amerikaner (37) und eine 38-jährige Deutsche mussten am Donnerstag ihre Canyoning-Tour in der Tuxbachklamm in Finkenberg abbrechen und einen Notruf absetzen. Bergrettung und Wasserrettung konnten die beiden nach eine schwierigen Bergung retten.
Gegen 9.30 Uhr stiegen der US-Boy und die Deutsche - beide laut Polizei wenig erfahrene Canyoning-Geher) - auf Höhe der sogenannten „Teufelsbrücke“ im Gemeindegebiet von Finkenberg in die Tuxbachklamm ein. „Bei der Tuxbachklamm handelt es sich um eine sehr schwierige Canyonig-Tour, die nur unter bestimmten Voraussetzungen bei entsprechendem Wasserstand begangen werden kann und notwendige Erfahrung, Ausbildung und ein entsprechendes Können unabdingbar sind“, heißt es seitens der Exekutive.
Gegen 14.30 Uhr seilte die Frau ihren Lebensgefährten flussabwärts ab, damit dieser den weiteren Verlauf und einen möglichen Notausstieg erkunden konnte. Der Mann erkannte aber, dass eine weitere Begehung der Schlucht zu gefährlich wäre, informierte seine Partnerin und setzte den Alpinnotruf ab.
Aufwändige Bergung
Der Mann wurde von der Bergrettung und der Wasserrettung Mayrhofen ausfindig gemacht und aus der Schlucht geborgen. „Die Frau konnte jedoch nur schwer - mittels Abseilen und dem Einsatz einer Drohne - lokalisiert und schließlich geborgen werden“, so die Beamten. Im Einsatz standen rund 25 Einsatzkräfte der Bergrettung und der Wasserrettung sowie eine Polizeistreife. Die beiden Sportler blieben bei ihrem Unterfangen und der aufwändigen Bergung unverletzt.
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