Manche Kinder sind wahrlich nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen. Sie haben Eltern, die gewaltbereit, drogensüchtig oder schlichtweg überfordert sind. Für die Kleinsten (zwischen null und drei Jahren) sucht die Stadt dringend Pflegeeltern, um den Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen.
Keine Eltern sind perfekt, aber manche sind schlichtweg nicht mehr in der Lage, ihrem Kind ein liebevolles Zuhause zu geben. Diese Kinder erfahren oft Gewalt oder werden fatal vernachlässigt. „Für diese Kinder werden nach wie vor dringend Pflegeeltern gesucht“, sagt Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (VP). „Innerfamiliäre Belastungsfaktoren können ein unangemessenes Erziehungsverhalten begünstigen“, erklärt Raphael Hölbling, Amtsvorstand der Kinder- und Jugendhilfe.
Ein sicheres Zuhause für Kinder
Diese Kinder im Alter von 0 bis drei Jahren brauchen also dringend jemanden, der ihnen ein sicheres Zuhause gibt. Die Pflegeeltern sollten vor allem geduldig sein und Vertrauen aufbauen können, denn die Kinder kommen aus schwierigen Verhältnissen. Auch Grenzen sollten sie aufzeigen können, denn Kleinkinder brauchen Struktur, wie Hölbling erklärt.
Wichtig ist freilich genug Platz und finanzielle Stabilität, wobei es auch ein Pflegeentgeld gibt, welches zwischen 500 und 800 Euro pro Monat liegt. Verheiratet muss man nicht sein, auch spielt es keine Rolle, ob man sich in einer hetero- oder homosexuellen Beziehung befindet. Das Alter von 45 Jahren sollte man aber nicht überschritten haben, um auch lange für die Kinder da sein zu können.
Wer Interesse hat, eine Mail an die Kinder- und Jugendhilfe senden: post.kinderhilfe@innsbruck.gv.at














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