In die Vorbereitung der Aufstiegssaison startete die Lustenauer Austria mit nur elf Feldspielern, am Dienstag waren es immerhin 15 plus zwei Torhüter, die beim Trainingsauftakt am Vormittag im Rheinvorland mit dabei waren. Aus der Ruhe lassen sich Sportchef Alexander Schneider und Trainer Markus Mader deswegen aber nicht bringen...
Spieler Nummer 16, Daniel Tiefenbach, ist noch rekonvaleszent. Bisher hat Lustenau mit Antony Schmid (FAC) und Rückkehrer Darijo Grujcic erst zwei Neuverpflichtungen getätigt, sieht man von den beiden Akademiespieler Simon Nesler und Angelo Bacic ab, für die die Bundesliga aber noch zu früh kommt. Testspieler waren keine vor Ort, einziger „Trainingsgast“ war Clermont-Leihgabe Cem Türkmen, der wahrscheinlich noch ein weiteres Jahr in Lustenau bleiben wird.
Trainer Markus Mader legt in den nächsten Wochen den Schwerpunkt auf die Ausdauer und Kraft. „Das Grundgerüst des Kaders besteht bereits und die Jungs wissen was zu tun ist. Sie haben alle einen Trainingsplan erhalten.“ Dass es vielleicht noch Wochen dauert, bis die Mannschaftszusammenstellung endgültig fixiert ist, bringt dem Meistertrainer nicht aus der Ruhe. „Es kann sein, dass der eine oder andere dann einen Trainingsrückstand hat, aber dann muss er sich halt reinkämpfen. Das war im Vorjahr nicht anders.“
Laut Sportdirektor Alexander Schneider hat die Austria das geringste Budget aller Bundesligaklubs, was das Personal betrifft. „Jeder Transfer muss also sitzen. Ich kann keinen Spieler mit Geld nach Lustenau locken, sondern muss ihnen eine klare Perspektive aufzeigen.“ Auch in der höchsten Liga soll ein ähnlicher Weg wie im Aufstiegsjahr eingeschlagen werden. „Wir wollen auch nicht den Klassenerhalt ermauern, sondern attraktiven Fußball spielen.“
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