Seit Tagen mehren sich Gerüchte, wonach die BA.4-Variante des Coronavirus im niederösterreichischen Abwasser nachgewiesen wurde. Bestätigen können die Behörden das zwar noch nicht. Erste Experten warnen aber bereits vor rascher Ausbreitung.
Im Rahmen einer Lagebesprechung gab Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH, bekannt, dass der BA.4-Subtyp der Omikron-Variante im Vergleich zum aktuell dominanten BA.2-Typus einen Wachstumsvorteil von rund 10 Prozent aufweist. Experten gehen daher davon aus, dass sich die noch infektiösere Mutation damit auch in NÖ schon bald durchsetzen wird.
Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig fordert daher: „Wir müssen uns auf den Herbst vorbereiten. Dabei muss im Bund festgelegt werden, welche Maßnahmen bei welchem Szenario gelten werden.“
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