Besonderer Staffellauf

Er hat das erfolgreiche „lauFFeuer122“ entfacht!

Kärnten
10.05.2022 18:01

Das war ein Staffellauf, wie es ihn noch nie gegeben hat: Mehr als 500 Feuerwehrleute sind durch 20 Gemeinden und zwei Bundesländer 122 Kilometer für die gute Sache gelaufen. Und dieses Event, das die Themen Miteinander und Zusammenhalt priorisieren sollte, ist mehr als gut angekommen! Erfinder dieser besonderen Veranstaltung ist ein Feuerwehrmann aus dem Mölltal.

„Wir sind eine kleine Ortsfeuerwehr in Tresdorf bei Rangersdorf. In der Pandemie mussten wir unsere Übungen absagen“, erklärt Josef Zwischenberger (52), Rangersdorfer Amtsleiter und Feuerwehrmann. „Das hat mich so beschäftigt, dass ich ein Zeichen in der schwierigen Zeit setzen wollte und zeigen, dass Zusammenhalt nicht nur in einer kleinen Feuerwehr-Gruppe, sondern Zusammenhalt aller Feuerwehren wichtig ist.“

Und so ist das „lauFFeuer122“ entstanden, das über die Landesgrenzen hinaus für Staunen sorgte.

„Das geht in die Geschichte ein."
Gemeinsam mit seinem Bruder Johannes stellte der 52-Jährige das Projekt dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Kurt Schober vor. Der zeigte sich begeistert und sprachlos zugleich: „Die Idee überzeugte den ganzen Bezirk. Ich bin überwältigt, was die Feuerwehrfrauen und -männer sowie die Jugend da gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Das geht in die Geschichte ein.“

Am 7. Mai ist der Staffellauf, wie berichtet, über die Bühne gegangen. Mehr als 500 Feuerwehrleute aus den Bezirken Spittal und Osttirol haben daran teilgenommen. Zwei Saugschläuche mussten auf einer Strecke von 122 Kilometern im Laufschritt an die Kollegen übergeben werden.

Zitat Icon

Diese einzigartige Idee werden wir sicher weiterverfolgen. Wie und in welcher Form wird sich weisen.

Kurt Schober, Bezirksfeuerwehrkommandant Spittal

Über zehn Stunden gelaufen
Gestartet wurde um 7.30 Uhr in Tresdorf, weiter ging es nach Winklern und auf den Iselsberg. An der Landesgrenze übernahmen die Osttiroler Kameraden. Über Dölsach, Lavant und Nikolsdorf ging es zurück nach Oberdrauburg durchs Drautal bis Möllbrücke und wieder hinauf ins Mölltal bis ins Zielgelände von Tresdorf. Die Endzeit lag bei unglaublichen zehn Stunden, 13 Minuten und 13 Sekunden.

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