Wirbel am späten Dienstagabend vor dem Innsbrucker Landtheater: Mehrere Jugendliche wurden von einem Trio zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Dabei seien die Opfer auch mit einer Waffe, die sich letztlich als Softgun herausstellte, sowie einem Elektroschocker bedroht worden. Im Zuge der Auseinandersetzung erlitt ein 16-Jähriger Verletzungen. Bisher konnten zwei Tatverdächtige ausgeforscht werden.
Gegen 22.15 Uhr ging eine zumindest dreiköpfige Gruppe auf die Jugendlichen los und forderte Bargeld. Nachdem die Opfer aber keine Scheine herausgerückt hatten, zückten die zunächst noch unbekannten Täter einen Elektroschocker und eine vermeintliche Faustfeuerwaffe, die einer der Verdächtigen unter seinem Shirt mitführte.
Mit Softgun umher geschossen
Der „Pistolero“ soll dann sogar einige Schüsse abgegeben haben. Wie sich herausstellte, handelte es sich aber um keine echte Pistole, sondern um eine sogenannte Softgun. Ein Mitglied der bedrohten Gruppe, ein Ukrainer (16), legte sich dann mit dem 15-jährigen Verdächtigen an und forderte ihn auf, mit der Schießerei aufzuhören. Dabei gerieten sich die beiden Jugendliche in die Haare, wobei der 16-Jährige stürzte und sich verletzte.
Als die Opfer die Polizei alarmieren wollten, ergriffen die Angreifer die Flucht. Im Zuge einer Fahndung konnten der 15-jährige Verdächtige sowie ein weiterer Jugendlicher als möglicher Beteiligter ausgeforscht werden. Nach dem dritten mutmaßlichen Täter mit dem Elektroschocker werde noch gefahndet.
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