Der KSV Siemens Großfeld, der nächsten Sommer sein 100-Jahr-Jubiläum feiert, gibt Geflüchteten aus der Ukraine ein Zuhause.
„Wir sehen nicht nur zu, sondern wollen den Geflüchteten mit diesem Beitrag wieder einen möglichst lebenswerten Alltag ermöglichen", meint Obmann Norbert Zauner. Der mit Siemens Großfeld nicht nur beim letzten 2:0-Erfolg gegen 1210 Wien in der 2. Landesliga stark aufspielte, sondern nun auch 30 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine auf der Sportanlage unentgeltlich aufnahm: „In der schrecklichen Situation wollen wir ihnen ein sportliches Zuhause geben. Das ist uns ein großes Anliegen. Bei uns steht das soziale Miteinander ganz oben“, sagt Zauner.
Der sich über 18 Trainer aus 30 verschiedenen Ländern freuen darf. Dazu wurde 2014 das Nachwuchszentrum in der Julius-Ficker-Straße 30 gegründet: „Dort gibt’s zwei Rasenplätze, einen Kunstrasenplatz, auf dem bis zur U12 gespielt werden kann, und zwei kleine Kunstrasenplätze“, strahlt Zauner.
Im Sommer wird gefeiert
Ein weiterer Höhepunkt steht nächsten Sommer mit dem 100-Jahr-Jubiläum an: „Heutzutage ist das nicht mehr selbstverständlich - deshalb wird ordentlich gefeiert werden!“ Gefeiert wurde bereits in den 30er-Jahren, als man die Austria um Legende Matthias Sindelar besiegte.
Lotterien-Klub der Stunde, Aufstellung (4-4-2):
Startelf: Sefa Sahintürk; Karol Czajkowski, Inan Akkaya, Melih Bicer; Zerdesht Alsaid, Mikail Yazici, Kerem Aydemir, Salih Önsoy, Markus Juricek; Emre Sturm, Fattoum Wael.
Ersatz: Markus Kwakwa, Mohamed Soliman, Berat Aksoy, Simon Loberau, Qamishe Zanyar.
Trainer: Giorgi Bidzinahsvili.
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