Zu dem Überfall war es in den Morgenstunden des 26. April in der Kärntner Straße gekommen: Ein maskierter und mit einer Pistole bewaffneter Mann hatte vom geschockten Tankwart Geld gefordert und letztlich einen dreistelligen Euro-Betrag erbeutet.
Ein Taxilenker, der im Nebenraum Zeuge geworden war, nahm daraufhin zwar die Verfolgung des Täters und des im Fluchtfahrzeug wartenden Komplizen auf, wurde aber angehängt. Auch die Auswertung der Bilder aus der Überwachungskamera war nicht sehr aufschlussreich.
Entscheidender Hinweis kam aus Nachtlokal
Im Zuge weiterer Erhebungen stießen die Ermittler dann aber in einem Nachtlokal am Grazer Griesplatz eine heiße Spur: Der Lokalbesitzer konnte sich erinnern, dass zwei Männer, die zunächst ihre Zeche anschreiben hatten lassen, später wiederkamen und ihr ausgiebiges Gelage samt Schulden bar bezahlten. Die Polizei konnte das Duo schließlich ausforschen.
Verdächtige legten Geständnis ab
Nach anfänglichem Leugnen gestanden die beiden Verdächtigen laut Exekutive die Tat. Den Plan hätten sie vor dem ersten Lokalbesuch gefasst, als sie bei der Tankstelle Bier kauften. Während der 24-Jährige seinen Pulloverärmel mit Sehschlitzen versah, besorgte der 22-jährige Beschuldigte laut Beamten die Walther PPK seiner Mutter. Der Ältere soll den Überfall ausgeführt, der Jüngere den Chauffeur gespielt haben. Das Duo sitzt nun in U-Haft in der Justizanstalt Graz-Jakomini.
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