Pandemie forderte

Bei Fitnessstudios trennt sich „Spreu vom Weizen“

Mehr als 1000 Laufbänder an Privatkunden wurden im Vorjahr verkauft, fast 2000 kompakte Trainingsbänke mit Kurzhanteln. „Das Endverbrauchergeschäft ist quasi explodiert“, sagt Gottfried Wurpes von „The Fitness Company“.

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Vor mehr als 30 Jahren hat Gottfried Wurpes „The Fitness Company“ gegründet. Das große Jubiläums-Fest der Leondinger mit Hunderten Gästen, das für den Herbst des Vorjahres geplant gewesen war, fiel coronabedingt ins Wasser. Doch Covid hatte nicht nur Schattenseiten für das Unternehmen des 52-Jährigen. Die Geschäfte in Wien und Leonding sind nun weit besser besucht als noch vor der Ausnahme-Situation. „Die Besucherfrequenz ist fünfmal so hoch wie vor der Pandemie“, erzählt Wurpes. Die Expansion geht weiter: In Innsbruck und in Prag werden noch heuer Shops eröffnet werden, um die Geräte der Marke Technogym auch dort in die Auslage rücken zu können.

Corona hat zu einem Umdenken geführt. „Die Bedeutung von Gesundheit und körperlicher Fitness ist gestiegen“, sagt Wurpes, „den Menschen ist klar, dass wenn sie nicht gesund sind, auch alles andere nichts ist“. Obwohl die Trainingsgeräte von Technogym High-Tech-Produkte sind, blieb man von der weltweiten Chip-Krise ziemlich unbeeindruckt. „Technogym hat drei eigene Werke, in denen Elektronikteile hergestellt werden“, sagt Wurpes.

„Man schaut wie ein Haftlmacher drauf“
Wie die Fitnessstudios durch die vielen Zusperr-Phasen kommen? „Sicher haben sie Mitglieder verloren, aber es trennt sich hier die Spreu vom Weizen. Betreiber einzelner Studios bieten nun mehr Exklusivität, das schätzen Kunden. Hygiene ist viel wichtiger als vorher, es wird ständig desinfiziert. Man schaut wie ein Haftlmacher drauf“.

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