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Land Niederösterreich will Update für Grünen Pass!

Längst hat sich der Grüne Pass als digitaler Begleiter im Alltag der Niederösterreicher etabliert. Längst noch nicht ausgeschöpft sind indes die Möglichkeiten der Handy-App. Landesvize Stephan Pernkopf schlägt jetzt vor, dass künftig etwa auch Informationen zu Impf- und Testmöglichkeiten über die App angezeigt werden sollen.

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Ein paar kleine Handgriffe für einen Programmierer, aber ein großer Nutzen für die gesamte Bevölkerung. Eine Rechnung, die aufgehen könnte. Auf Vorstoß von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf wird im Landessanitätsstab aktuell nämlich diskutiert, der Grüner-Pass-Applikation ein „Update“ zu verpassen. „Es geht darum, Brücken zu bauen und Gräben wieder zuzuschütten. Transparente und schnelle Information hilft dabei“, erklärt Pernkopf.

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Wir müssen es den Menschen so leicht und niederschwellig wie möglich machen, die relevanten Informationen zu erhalten. Wo kann man sich rasch impfen lassen, wo gibt es die nächste Testmöglichkeit, welche Tipps und Regeln gibt es und so weiter. Hundertausende Österreicherinnen und Österreicher benutzen die Grüner Pass App täglich, ihnen allen könnte man so viel mehr Informationen direkt in die Hand geben!

Stephan Pernkopf, Stellvertreter der Landeshauptfrau in Niederösterreich

Konkret könnten durch ein paar wenige Programmierungen bei der App Informationen zu Test- und Impfzentren, allgemeine Tipps und Hinweise, Faktenchecks zu skurrilen Impfmythen, aber auch aktuelle Corona-Zahlen für die jeweiligen Regionen angezeigt werden. „Wir müssen es den Menschen so leicht und niederschwellig wie möglich machen, relevante Informationen über die Impfung oder auch die nächstgelegene Teststraße zu bekommen“, ergänzt der für die Kliniken zuständige Landesvize.

Sp(r)itzenreiter bei den Impfungen
Rasche Informationen und breite Angebote haben sich hierzulande auch in jüngerer Vergangenheit bewährt. Wie ein Blick auf die aktuelle Impfquote zeigt, sind 85 Prozent aller Erwachsenen im Land geimpft. Gemeinsam mit dem Burgenland liegt man damit im Bundesländervergleich klar an der Spitze. Positive Auswirkungen hat die hohe Durchimpfungsrate auf die Spitalszahlen. Zwar müssen dort insgesamt mehr als 250 Patienten ob der Schwere ihrer Erkrankung behandelt werden. Auf den Intensivstationen bleibt die Lage aber stabil. 92 Prozent der Patienten sind nicht immunisiert!

6200 positive Fälle
Ein neuer Negativrekord an positiven Fällen wurde am Mittwoch indes bei den Neuinfektionen gemeldet. 6200 Befunde kamen an einem Tag neu dazu. Mit Sorge nimmt man das bei den Behörden zur Kenntnis. In den Semesterferien könnten sich die Werte nächste Woche sogar noch verdoppeln und die Welle könnte bei 12.000 täglichen Fällen ihren Peak erreichen. „Unser Ziel muss es trotzdem sein, die Ansteckungszahl so flach wie möglich zu halten“, erklärt Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.

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