„Harmloser als Grippe“

FPÖ: „Aktionstag“ als Protest gegen Corona-Regeln

Die Wiener FPÖ wird am Dienstag einmal mehr gegen Corona-Maßnahmen - also etwa gegen die Impfpflicht - auftreten. Geplant ist ein „Aktionstag“ in allen Bezirken, wie Wiens Parteichef Dominik Nepp und Klubobmann Maximilian Krauss in einer Pressekonferenz am Montag ankündigten. Auf dem Programm stehen dabei Verteilaktionen etwa vor U-Bahn-Stationen. Demos mit Straßensperren soll es nicht geben.

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Die Wiener Freiheitlichen sehen keinen Grund, Maßnahmen wie die 2G-Pflicht weiter zu belassen. „Das ist sachlich nicht gerechtfertigt“, wetterte Nepp.

Für Wiener FPÖ stellt Omikron „keine große Gefahr“ dar
Weder seien die Intensivstationen an der Grenze ihrer Belastbarkeit, noch stelle die Omikron-Variante des Coronavirus eine große Gefahr dar. Es handle sich dabei um eine Erkrankung, die harmloser als Grippe sei, wie Studien in anderen Ländern bereits gezeigt hätten, behauptete Nepp entgegen der Einschätzung vieler Experten.

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Es handelt sich um eine Erkrankung, die harmloser als Grippe ist.

Wiens FPÖ-Parteichef Dominik Nepp über die Omikron-Variante

„Massentesterei“, „Testmafia“
Kritik übten die Wiener Blauen auch am Ablauf der Impfzertifikate bei Personen, die den dritten Stich noch nicht erhalten haben und bei denen die zweite Impfung länger als sechs Monate her ist. Dies werde für eine Stornierungswelle in den Semesterferien sorgen, zeigte sich Nepp überzeugt. Verlangt wurde auch ein Aus der „Massentesterei“ durch die Wiener „Testmafia“, etwa in Schulen. Auch die Quarantäneregelungen sollen fallen, verlangen die Blauen.

Kritik an Bürgermeister Ludwig
Dies würde eine Rückkehr zur Normalität ermöglichen, wurde versichert. Dass Wien nun sogar wieder auf strengere Regeln setzen könnte, kommentierte der Wiener FPÖ-Parteichef mit Ablehnung: „Das zeigt, dass Bürgermeister Ludwig nicht verstanden hat, was die Bevölkerung will.“

„Zusammenhalten statt Gesellschaft spalten“
Der Aktionstag steht unter dem Motto „Zusammenhalten statt Gesellschaft spalten“. Geschäftsstraßen oder Verkehrsverbindungen will man dabei nicht lahmlegen. Geplant sind eher kleinere Aktionen mit Ständen, hieß es.

FPÖ: Demo-Verbot in Shopping-Meilen oder Hauptverkehrsrouten gefordert
In Sachen Demos fordert die FPÖ seit Jahren eigene Zonen und ein Verbot etwa in Shopping-Meilen oder auf Hauptverkehrsrouten. Das gelte auch für die Corona-Demos, an denen FPÖ-Vertreter teilnehmen, wurde am Dienstag versichert. Diese sollten etwa nur mehr am Heldenplatz stattfinden dürfen. Zuletzt war bei diesen Kundgebungen auch meist am Ring demonstriert worden, was für oft stundenlange Sperren sorgte.

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Montag, 04. Juli 2022
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