Skispringerin Chiara Kreuzer erlebt einen schwierigen Winter. Warum es bisher nicht nach Wunsch lief und wer ihr am Weg zurück hilft.
Vor knapp zwei Jahren avancierte sie zur Seriensiegerin. Im vergangenen Winter gewann sie WM-Gold mit dem Damenteam. Und in diesem? Springt Skispringerin Chiara Kreuzer ihren eigenen Ansprüchen hinterher.
Aktuell ist sie sechstbeste Österreicherin im Weltcup. Da nur vier für Olympia nominiert werden dürfen und bis zur offiziellen Bekanntgabe keine Weltcupspringen mehr am Programm stehen, werden die Spiele in Peking voraussichtlich ohne die 24-jährige Goldeggerin über die Bühne gehen.
Kreuzer: „War kein schönes Gefühl“
„Ich bereite mich bestmöglich vor, rechne aber nicht mehr damit“, erklärt Kreuzer im Gespräch mit der „Krone“. Anfangs war es schwierig, das zu akzeptieren. „Es ist kein schönes Gefühl, ich habe mich aber langsam mit dem Gedanken angefreundet.“
Der Winter war für sie bisher eine Achterbahnfahrt der Gefühle. „Himmel und Hölle waren nah beieinander. Ich habe die Motivation aber nie verloren“, stellt sie klar. Der Hauptgrund, warum es bisher nicht lief, war schnell ausgemacht. Während ihre Kolleginnen im Sommer ihr normales Trainingspensum abspulen konnten, musste sie immer wieder aussetzen. Kreuzer litt unter starken Migräne-Schüben. „Ich habe sie, seit ich 15 bin. So schlimm wie im vergangenen Sommer war es aber noch nie.“
Coach Alex Diess große Stütze für Chiara Kreuzer
Glücklicherweise hat sich ihre Situation inzwischen wieder deutlich verbessert, sodass Chiara gemeinsam mit Stützpunkttrainer Alex Diess hart daran arbeitet, wieder das volle Leistungspotenzial auszuschöpfen.
„Ich bin froh, ihn zu haben. Er weiß genau, wann man reinbeißen muss, aber auch, wann es angebracht ist zu lachen.“ Letzteres tut Kreuzer in Zeiten wie diesen natürlich besonders gut.
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