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Neuer Minister steht zur TU für Oberösterreich

Kanzler Sebastian Kurz ist weg, Heinz Faßmann musste als Bildungsminister weichen: Was bedeutet das für die im August 2020 lancierte Kurz-Idee einer neuen TU für Digitalisierung in Oberösterreich? Es geht weiter! Auch der neue Minister Martin Polaschek ist für das Vorantreiben der Vorbereitungsarbeiten wie vereinbart.
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Bundesminister Polaschek war bisher Rektor der Uni Graz und als solcher Teil der Österreichischen Universitätenkonferenz. Uniko-Präsidentin Sabine Seidler hat sich anfangs (im Oktober 2020) „grundsätzlich aufgeschlossen“ für die geplante Neugründung gezeigt, sie aber knapp vor der Landtagswahl im September als „völlig unausgegorenes Wahlzuckerl“ eingestuft. Von Minister Polaschek sind keine negativen Äußerungen zur neuen Digital-Uni im Web auffindbar. Wir haben am Dienstag, dem Tag nach seiner Angelobung, nachgefragt, wie er denn zu dem Projekt steht.

Inhaltliches Uni-Konzept ist bald fertig
Die Antwort fällt erfreulich für Oberösterreich aus: „Auf Grundlage der bestehenden Festlegungen werden die bisherigen Vorarbeiten zur Implementierung der TU Oberösterreich vorangetrieben“, so Wissenschaftsminister Martin Polaschek in seiner ersten Stellungnahme zum Aufbau der neuen Technischen Universität für Digitalisierung und digitale Transformation. Und zum aktuellen Stand heißt es aus Wien: „Derzeit sind die Arbeiten der Konzeptgruppe zur Fertigstellung des inhaltlichen Konzepts nach dem vorgesehenen Plan im Laufen, dieses soll in Kürze vorliegen. In bewährter Abstimmung mit dem Land Oberösterreich werden im Anschluss die weiteren Schritte gesetzt.“

Offen dürften noch die Verhandlungen zwischen Bund und Land über die Finanzierung der neuen TU sein. Es fehlt auch noch der Begutachtungsentwurf für das geplante Spezial-Gesetz für diese neue Uni.

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