02.12.2021 10:48 |

Das geht ins Geld

ÖAMTC beklagt: Die Spritpreise sind viel zu hoch!

Dass Benzin und Diesel an den heimischen Zapfsäulen zurzeit sehr teuer sind, sehen wir überall, und spüren es in der Brieftasche. Aber: Eigentlich müssten die Preise nicht so hoch sein, beklagt der ÖAMTC, denn: Gerade in den vergangenen Tagen seien die Ölpreise auf den internationalen Märkten stark gesunken.

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Sowohl Diesel als auch Super haben sich von Oktober auf November 2021 um fast fünf Cent je Liter verteuert. So kostete Diesel im November-Schnitt 1,419 Euro je Liter, für Super wurden durchschnittlich 1,444 Euro je Liter fällig, wie die monatliche Spritpreisanalyse des Klubs ergeben hat.

Nach den gesunkenen Ölpreisen müssten nun auch die Spritpreise wieder sinken, mahnt der Klub. Doch an den Zapfsäulen ist davon noch nichts zu bemerken. In der Vergangenheit waren bei vergleichbaren Rohölpreisen die Preise an den Tankstellen um rund zehn Cent niedriger. Meidet man teure Tankstellen, könne zum einen die aktuelle Tankrechnung möglichst niedrig gehalten werden. Zum anderen rege man damit auch den Preiswettbewerb an, der schlussendlich teure Tankstellen zur Preisreduktion bewegen kann.

Die Spritpreise bleiben ein maßgeblicher Preistreiber für die Inflation: Im Vergleich zum November 2020 mussten Autofahrer für Super um 36 Prozent und für Diesel um 42 Prozent mehr bezahlen. In anderen Worten: Eine 50-Liter-Tankfüllung mit Super kostete im November 2021 um über 19 Euro mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres - bei Diesel lag das Plus sogar bei mehr als 21 Euro. Aber auch der Vergleich mit 2019, also vor Corona, zeigt einen hohen Preisanstieg: Hier liegt der 50-Liter-Vergleich für Diesel und Super bei mehr als zehn Euro.

Spritpreis-Apps am Handy können dabei helfen, günstige Tankstellen zu finden. Aber Achtung: Die Preise werden häufig geändert!

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