DNA-Auswertung fehlt

Im Oktober gab es sieben Wolfsriss-Meldungen

30 Wolfsmeldungen gab es schon im heurigen Jahr in Oberösterreich, alleine im Oktober sieben Risse von Kälbern, Schafen und Rotwild. In drei Fällen – Liebenau, Ternberg und Mondsee – fehlt noch die DNA–Auswertung. Vier Mal war der Fuchs dabei.

Drei tote und angefressene Kälber und ein Schaf werden dem Wolf zugeschrieben, doch die Genanalyse belastet nur den Fuchs: in Pierbach am 5. Oktober ein Schaf, in Weyer (8. Oktober), Steinbach am Ziehberg (11. Oktober) und Weitersfelden (17. Oktober) jeweils Kälber. Dass trotz der DNA-Beweise gegen den Fuchs nicht doch das ein oder andere Mal ein Wolf seine Zähne im Spiel hatte, kann nicht ausgeschlossen werden, da sich bei längerer Liegezeit mehrere Tiere an Kadavern gütig tun, Genspuren verwischt werden.

Gefundener Kot wurde Wolf zugeordnet
Die „Täter“ von Mondsee (Kalb, 13. Oktober) Ternberg (Schaf am 28. Oktober) und Liebenau (Rotwildkalb, 29. Oktober) sind noch nicht ermittelt. Aber da in der Umgebung der Riss von Wölfen schon bestätigt wurde, würde ein positives Ergebnis nicht überraschen. Dass ein Wolf in Aigen-Schlägl im Mühlviertel unterwegs war oder immer noch ist, beweisen nicht Risse, sondern seine Hinterlassenschaften. Gefundener Kot konnte eindeutig einem Isegrim aus der „nördlichen Quellpopulation“ zugeordnet werden – vermutlich einem polnischen Zuwanderer aus Tschechien.

Damit ist auch klar, dass das Mühlviertel wieder Wolfsland geworden ist, denn auch in Windhaag/F. gab es bei einem gerissenen Reh DNA vom Wolf zu finden und in Helfenberg kam bekanntlich einer zu Tode.

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Montag, 29. November 2021
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