Bauernhof von Ortschef

Heuboden fing während einer Hochzeitsfeier Feuer

Der materielle Schaden ist enorm, man kann also nur froh sein, dass bei den beiden Brandeinsätzen am Allerheiligen-Wochenende lediglich eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden musste. In Sonnberg im Mühlkreis wurde der Bauernhof von Bürgermeister Leopold Eder ein Raub der Flammen.
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Während im Kellerstüberl des Bauernhofes in Sonnberg/M. in der Nacht zum Sonntag das Tanzbein geschwungen wurde und bei ausgelassener Stimmung die frische Vermählung gefeiert wurde, knisterte es auch am Heuboden. Gegen 21.15 Uhr bemerkte ein Gast das Feuer, alarmierte sofort die Einsatzkräfte und die anderen Hochzeitsbesucher.

200 Freiwillige im Einsatz
Da von den Feuerwehrleuten bereits bei der Anfahrt heller Flammenschein wahrgenommen werden konnte, wurde umgehend Alarmstufe 2 ausgelöst. Acht Löschmannschaften mit rund 200 Freiwilligen standen stundenlang zur Brandbekämpfung im Einsatz und konnten ein Übergreifen auf das Wohngebäude verhindern. Brautvater und Bürgermeister Leopold Eder (57) konnte noch zwölf Kälber und ein Schwein in Sicherheit bringen. Von den Partygästen war niemand in Gefahr.

Brandursache: Wärmestau in einer Zwischendecke
Experten des Landeskriminalamts konnten am nächsten Tag die Ursache für den Großbrand klären. Im Bereich der Zwischendecke bei der Durchführung eines Heizkamins war es zu einem Wärmestau gekommen. Der Kamin führte vom Stüberl über den Heuboden ins Freie. Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden. Der verursachte Schaden wird auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.

Ganzer Wohnblock betroffen
Und auch in der Nacht zum Montag waren Florianijünger bei einem Großbrand in Mattighofen im Einsatz. Kurz vor ein Uhr früh kam es direkt am Stadtplatz zu einem Wohnungsbrand. Im Dachgeschoß mussten zwei Wohnungen kontrolliert, neun Bewohner ins Freie gebracht werden. Der 22-jährige Eigentümer kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Braunau. Da das gesamte Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen und eine Wohnung komplett zerstört wurde, wird der Schaden auf bis zu 600.000 Euro geschätzt.

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