„Tragischer Unfall“
Kalifornien: Familie erlitt bei Wanderung Hitzetod
Der mysteriöse Tod einer Familie und ihres Hundes beim Wandern in Kalifornien stellte US-Polizeibeamte vor ein Rätsel. Knappe zwei Monate tappten die Ermittler im Dunkeln, gab es doch keinerlei Hinweise auf einen Unfall oder Angriff. Eine Autopsie aber lässt auf Hyperthermie und Dehydrierung als Todesursache schließen. An dem Unglückstag Ende August habe es im Sierra National Forest nahe des Yosemite Nationalparks Temperaturen bis 42 Grad gegeben. Die Rede ist von einem „wetterbedingten, tragischen Unfall“.
Es sei sehr heiß gewesen, zudem habe es auf dem Wanderweg kaum Schatten gegeben, so Ermittler. Auch habe die Familie kaum noch Wasser gehabt. Sheriff Jeremy Briese im Bezirk Mariposa County sprach von einem „wetterbedingten tragischen Vorfall“.
Leichen drei Kilometer von Auto entfernt aufgefunden
Der gebürtige Engländer John Gerrish (45), seine Frau Ellen Chung (31) und ihre einjährige Tochter waren Mitte August in der Sierra-Nevada-Bergregion südwestlich vom Yosemite-Nationalpark zu einer Tageswanderung aufgebrochen. Die Leichen wurden knapp drei Kilometer von dem geparktem Auto der Familie entfernt gefunden. Auch ihr acht Jahre alter Hund kam vermutlich durch die Hitze ums Leben.
Fremdverschulden, Suizid oder Drogen wurden ausgeschlossen. Untersucht wurden auch mögliche Giftgase aus einer stillgelegten Mine und giftige Algen in Bächen in der Region. Zeitweise sperrten die Behörden den Wanderweg für Besucher.
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