20.10.2021 06:25 |

Impfen, Impfen, Impfen

Kärntens Intensivpatienten werden immer jünger

Man könnte salopp sagen: Der Hut brennt! Die Coronalage in Kärnten wird immer angespannter, die Patienten werden immer jünger und die Zahl der Ungeimpften darunter immer höher. Politik und Medizin schlagen jetzt Alarm: „Die Infektionszahlen steigen rasch. Die Impfung ist das einzige Mittel im Kampf gegen Corona!“

Es ist der gefühlt 250. Appell an die Impfbereitschaft, aber Gesundheitsreferentin Beate Prettner und die Primarärzte Rudolf Likar und Jörg Weber füttern ihn mit Fakten, die nicht zu leugnen sind, und Fakten, die Impfgegner zum Nachdenken bringen sollen. „Der Vergleich zu 2020 und von geimpften mit ungeimpften Personen zeigt: Die Infektionszahlen steigen rasch, die Patienten sind viel jünger und eine Grundgesundheit ist kein Schutz vor einer schweren Infektion." Derzeit brauchen 63 Coronakranke stationäre Behandlungen in einem Kärntner Krankenhaus, 18 davon auf Intensivstationen.

Likar: „Die Erkrankten werden immer jünger, erst Dienstag haben wir eine 26-jährige coronainfizierte Person auf die Intensiv verlegen müssen.“ Nicht zu vergessen: Jeder dritte Intensivpatient verlässt das Krankenhaus leider durch die Pathologie.

Leben nicht wie vorher 
Auch Weber, zuständig für Normalstationen, weiß Schlimmes zu berichten: „Wer mit Corona ins Krankenhaus kommt, hat nicht einfach Schnupfen. Diese Patienten haben schwerste Lungenentzündungen, verlassen das Spital de facto mit einem Loch in der Lunge. Damit ist das Leben niemals mehr so wie vorher.“ Es gebe nur ein Mittel: die Impfung. Weber: „In Ländern, in welchen politische Parteien nicht davon profitieren, gegen die Impfung zu sein, ist die Impfquote sehr viel höher.“

Von
Fritz Kimeswenger
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