180 Millionen Euro höhere Einnahmen an Mehrwertsteuer dürfte der Finanzminister bis Jahresende beim aktuellen Preisniveau kassieren, rechnet der ÖAMTC. Alleine die seit Jahresbeginn um vier (Benzin) bzw. fünf Cent (Diesel) erhöhte Mineralölsteuer hat die Autofahrer schon jetzt 90 Millionen Euro gekostet.
Allerdings sind die Belastungen nicht gleich verteilt: Wie üblich ist Sprit tendenziell im Westen teurer als in Ostösterreich. Laut ARBÖ waren nach der letzten Erhöhung per Freitag, 12 Uhr, Eurosuper sowie Diesel in Tirol am teuersten. Den billigsten Diesel gab es in Salzburg (1,285 Euro), Eurosuper sollte man in NÖ tanken (1,304 Euro). Tief in die Tasche greifen müssen auch jene, die mit Öl heizen. Ein 3.000-Liter-Tank kostet heute 667 Euro (31 Prozent) mehr als vor einem Jahr, so die AK Kärnten.
Rücknahme von MöSt-Erhöhung ausgeschlossen
Vom "Spritpreisgipfel" von Energieminister Mitterlehner noch im März dürfen wir uns auch keine Entlastung erhoffen. Eine Rücknahme der MöSt-Erhöhung wurde bereits ausgeschlossen. Immerhin sank am Freitag der Ölpreis leicht.
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