Saltos, Drehungen, Rotationen – wenn Norbert Winkler (19) seine Tricks mit dem Gleitschirm in den Himmel zaubert, stockt einem schon beim Zusehen der Atem! In diesem Trendsport gewinnt derjenige, der die besten Kunststücke am saubersten performt. Dann muss auch noch auf einem 4 x 4 m kleinen Floß im Wasser gelandet werden. „Das ist nicht einfach. Man kommt mit 70 km/h daher gebraust“, erklärt der Drobollacher, der eines der größten Talente im Paragliding-Sport weltweit ist.
Silber bei Weltmeisterschaft
Das hat er kürzlich bei der WM am Cavazzo-See bei Venzone im Friaul auch gezeigt. Im Synchro-Bewerb Akrobatik holte er mit Partner Thomas Schlögl (St) die Silbermedaille hinter Horazio Lorens und Raul Rodriguez (Sp). „Wir waren total happy, das ist doch der Königsbewerb“, so Winkler, der täglich an die sieben Stunden dafür trainiert hatte. Im Einzel wurde die Nummer eins aus Österreich Elfter. „Da waren leider die Windbedingungen nicht ideal.“
Hauptberuflich schnallt er sich auch täglich den „Schirm“ um, ist Testpilot. „Ich überprüfe die Sicherheit im Flug.“ Kein alltäglicher Beruf. „Das Segeltuch kann im schlimmsten Fall einklappen. Dann fällt man wie ein Stein hinunter. Ich teste, ob der Schirm nach einiger Zeit wieder aufgeht.“ Wenn nicht? „Du hast immer einen Rettungsschirm mit für den Notfall. Es klingt gefährlicher, als es ist“, schmunzelt Winkler. Klingt logisch – wenn man eh einen Rettungsschirm hat. . .
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