Rund 37 Millionen €

Anlage-Betrüger lockten 900 Opfern Geld aus der Tasche

Niederösterreich
17.02.2011 17:21
Abseits der großen Affären rund um AvW oder Immofinanz hat die Justiz dieser Tage die Anklageschrift in einem weiteren Mega-Anlagebetrug fertiggestellt: 15 Beschuldigten wird vorgeworfen, 900 Opfern in zehn Jahren bis zu 37 Millionen Euro herausgelockt zu haben.

Als mutmaßlicher Kopf gilt ein im Landesgericht Wiener Neustadt in Untersuchungshaft sitzender Diplomkaufmann. Er und weitere 14 Verdächtige sollen mit einem undurchsichtigen Beteiligungs-Firmengeflecht Hunderten Geschädigten ein sagenhaftes Trugbild vorgegaukelt haben. 

So wurden Investments "mit einem dauerhaften Steuervorteil" angepriesen. Das Geld sollte in Technologie- oder Gastronomieprojekte fließen – tatsächlich dürften die angeklagten Betrüger Millionen in die eigenen Taschen gesteckt haben.

Frech: auf seiner Internetseite hatte das Unternehmen mit "Vertrauen, Offenheit, Ehrlichkeit und Sachkompetenz" geworben.

von Christoph Budin, Kronen Zeitung

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