04.07.2021 10:55 |

Hohe Corona-Zahlen

Deutschland: Zypern und Katalonien Risikogebiete

Nirgendwo in der EU lag die 14-Tage-Inzidenz zuletzt so hoch wie in Zypern. Die deutsche Bundesregierung setzt die Insel deshalb ab Sonntag auf die Liste der Corona-Risikogebiete - ebenso wie die spanische Region Katalonien. Dies bringt etwa eine Registrierungs- und Quarantänepflicht für Reisende mit sich.

Die Einstufung bedeutet, dass das Auswärtige Amt von Reisen dorthin abrät. Als Risikogebiete werden Länder und Regionen eingestuft, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner über 50 liegt. Menschen, die dennoch dorthin reisen, müssen sich innerhalb von zehn Tagen vor der Rückreise nach Deutschland registrieren. Außerdem gilt grundsätzlich die Pflicht, sich nach der Rückkehr zehn Tage lang in Quarantäne zu begeben.

Lage in Kroatien verbessert
Außer Katalonien, in dem sich bei Touristen beliebte Orte wie Barcelona befinden, wurde auch die nordspanische Küstenregion Kantabrien auf die Liste der Risikogebiete aufgenommen. Zuvor galt die Einstufung bereits für die spanischen Gebiete Andalusien, Navarra, La Rioja, das Baskenland und die Exklave Ceuta.

Nicht mehr auf der Liste der Risikogebiete stehen seit Sonntag unter anderem die kroatische Region Medimurje, das französische Überseegebiet Guadeloupe sowie der Golfstaat Katar.

Trendwende bei Infektionszahlen
Die neuen Einstufungen spiegeln die Trendwende bei den Infektionszahlen in Europa wider. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind diese in der vergangenen Woche nach zehn Wochen Rückgang erstmals wieder um zehn Prozent gestiegen.

Nach Angaben der europäischen Gesundheitsbehörde ECDC vom Donnerstag lag Zypern in der EU bei der 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner mit 179,6 an der Spitze - noch vor dem Virusvariantengebiet Portugal mit 168,8. Spanien, das beliebteste Urlaubsland der Deutschen, nimmt mit 107,5 Platz 3 ein. Zum Vergleich: Deutschland liegt bei 13,7.

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