„Vielen Dank!“, sagt Jäger Gottfried Kastner, Obmann der Jagdgesellschaft Mauthen stellvertretend für die vielen Jäger, die mit Herzblut den Wildtieren halfen, als diese in den Schneemassen kein Futter mehr finden konnten – die „Krone“ berichtete mehrfach.
Zu viel weibliche Stücke
Doch der vergangene Winter hat gezeigt, dass der Wildbestand teils größer ist als angenommen. „Vor allem das Geschlechterverhältnis beim Rotwild stimmt im Lesachtal gar nicht, es gibt einfach zu viele weibliche Stücke“, weiß Landesjägermeister Walter Brunner.
Waldbesitzer meldeten erste Wildschäden
Waldbesitzer hätten unterdessen erste Wildschäden gemeldet. Brunner: „Die Jäger sind nun gefordert, für einen gesunden und vor allem waldverträglichen Wildbestand zu sorgen.“
Zusätzlich kommt hinzu, dass laut Bezirksforstinspektion Hermagor Millionen im Südwesten Kärntens in die Wiederaufforstung wichtiger Schutzwälder investiert werden, die bei der Sturmkatastrophe Vaia zerstört worden waren. Dabei setzen die Förster und Waldbesitzer auch auf eine Zusammenarbeit mit den Jägern.
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