Eine 56-Jährige soll im März und im Mai in einem Innsbrucker Mehrparteienhaus Brände gelegt haben. Laut Polizei konnten die Taten der Frau nun nachgewiesen werden. Die Beschuldigte gibt an, wegen jahrelanger Nachbarschaftsstreitigkeiten Feuer gelegt zu haben.
Am 26. März und am 5. Mai musste die Innsbrucker Feuerwehr zum selben Mehrparteienhaus ausrücken. Einmal wegen eines Feuers in einem Kellerabteil, das zweite Mal war es ein Balkon, auf dem ein Brand zu bekämpfen war. Durch das Feuer entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Aber das ist nicht das Schlimmste: „Durch die Brände bestand für die Bewohner des Hauses eine erhebliche und konkrete Gefährdung“, heißt es vonseiten der Polizei.
Verdächtige sitzt nun in Haft
Rasch war klar, dass es sich um Brandstiftung handelt. Nun scheinen die Taten geklärt zu sein. Eine 56-Jährige soll beide Feuer gelegt haben. Streit in der Nachbarschaft und Jahrzehnte zurückliegende familiäre Probleme gab die Beschuldigte bei der Vernehmung als Motiv für ihr Handeln an. Die Frau wurde in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.
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