Vor einigen Jahren gründeten Tom Morello ("Rage against the Machine", "Audioslave") und Serj Tankian ("System of a Down") die Organisation "Axis of Justice". Gemeinsam will man für mehr soziale Gerechtigkeit kämpfen und auf diesem Weg auch andere Musiker zum Mitmachen bewegen. Die Früchte dieser Bemühungen gibt es jetzt auch erstmals auf CD zu hören.
"Concert Series Vol. 1" ist ein Mitschnitt desKonzerts im "Avalon" in Los Angeles. Auf der Bühne trafensich Größen wie Chris Cornell ("Soundgarden", "Audioslave")Flea von den "Red Hot Chilli Peppers", Maynard James Keenan ("Tool","A Perfect Circle") oder auch gleich die komplette Formation von"Jurassic 5", die denn auch mit zwei Nummern auf diesem Albumvertreten sind.
Gemeinsam mit Morello und Tankian wird alternativdrauf los musiziert, dass es fast immer eine Freude ist. Etwaseigenartig ist allerdings beispielsweise der Opener, das U2-Cover"Where the streets have no name", das mit Serj und Maynard anden Vocals doch etwas... gewöhnungsbedürftig ist.
Einer der Höhepunkte dann sicher das Duett"What's so funny about peace, love and understanding" von ChrisCornell und Maynard James Keenan. Witzig auch, wenn Serj Tankiansich am Reggae versucht und Bob Marleys "Get up, stand up" interpretiert.
Mal sehen, vielleicht ergibt sich ja irgendwannauch ein richtiges Studioalbum von "Axis of Justice", mit Charity-Konzertenalleine wird es auf Dauer wohl nicht getan sein.
Fazit: nicht wirklich bewertbar, da dieZusammenstellung der Künstler nur live wirklich gut rüberkommt(schätzungsweise). Andererseits steht der Wille für'sWerk und der ist bei dieser Alternative-NGO mehr als nur ein bisschenvorhanden.
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