Schöffensenat
Managern des FC Tirol wird der Prozess gemacht
Nachrichten
08.11.2004 15:09
Am Montag hat im Innsbrucker Landesgericht der Prozess gegen die ehemaligen Manager des FC Tirol begonnen. In den kommenden Wochen muss ein Schöffengericht klären, ob und wie weit Martin Kerscher, Robert Hochstaffl und Othmar Bruckmüller in das finanzielle Desaster des Fußballvereines verwickelt waren. Ein Urteil wird nicht vor Dezember erwartet.
Der FC Tirol war einmal Fußballmeisterder höchsten österreichischen Liga, hätte die Chancegehabt, sich für die Champions League zu qualifizieren unddort viel Geld zu verdienen. So weit ist es vor drei Jahren leidernicht gekommen, denn der Klub aus Innsbruck ging in Konkurs, mussteseinen Namen in Wacker Tirol ändern und wurde zur Strafemehrere Spielklassen nach unten verbannt.
50-Mio.-Euro-Desaster
Nun, zwei Jahre nach der Mega-Pleite, geht es fürden damaligen Vereinspräsidenten Martin Kerscher, dessenNachfolger Othmar Bruckmüller und dem früheren SpielermanagerRobert Hochstaffl im Innsbrucker Strafprozess um die Wurst: Diedrei Männer sitzen auf der Anklagebank, ein Schöffensenatmuss klären, inwieweit sie in das 50-Millionen-Euro-Desasterverwickelt waren bzw. ob sie sich strafbar gemacht haben.
50 Seiten dicke Anklage
Die Anklageschrift umfasst mehr als 50 Seiten, derStaatsanwalt sieht Kerscher, Hochstaffl und Bruckmüller alsdie Hauptschuldigen, die Betroffenen selbst halten sich fürunschuldig. Konkret geht es um "fahrlässige Beeinträchtigungvon Gläubigerinteressen".
Jahrelange Haft droht
Zum Prozessbeginn am Montag waren in Gerichtssaalnicht nur Dutzende Journalisten als Zaungäste anwesend, sondernauch die frühere Mannschaft des FC Tirol, allen voran MichaelBaur und Alfred Hörtnagel. Allen Angeklagten drohen im Falleeines Schuldspruches langjährige Haftstrafen.
50-Mio.-Euro-Desaster
Nun, zwei Jahre nach der Mega-Pleite, geht es fürden damaligen Vereinspräsidenten Martin Kerscher, dessenNachfolger Othmar Bruckmüller und dem früheren SpielermanagerRobert Hochstaffl im Innsbrucker Strafprozess um die Wurst: Diedrei Männer sitzen auf der Anklagebank, ein Schöffensenatmuss klären, inwieweit sie in das 50-Millionen-Euro-Desasterverwickelt waren bzw. ob sie sich strafbar gemacht haben.
50 Seiten dicke Anklage
Die Anklageschrift umfasst mehr als 50 Seiten, derStaatsanwalt sieht Kerscher, Hochstaffl und Bruckmüller alsdie Hauptschuldigen, die Betroffenen selbst halten sich fürunschuldig. Konkret geht es um "fahrlässige Beeinträchtigungvon Gläubigerinteressen".
Jahrelange Haft droht
Zum Prozessbeginn am Montag waren in Gerichtssaalnicht nur Dutzende Journalisten als Zaungäste anwesend, sondernauch die frühere Mannschaft des FC Tirol, allen voran MichaelBaur und Alfred Hörtnagel. Allen Angeklagten drohen im Falleeines Schuldspruches langjährige Haftstrafen.

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