Gerade haben wir den kühlsten April seit 24 Jahren hinter uns, schon bringen die ersten Mai-Tage für alle, die auf frühlingshaftes Wetter gehofft haben, die nächste Enttäuschung: Das oft unbeständige Wetter der vergangenen Wochen setzt sich nämlich fort. Damit stehen erneut kühle Temperaturen, Regen und sogar Sturm auf dem Programm. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik warnt sogar vor einem Wintereinbruch im Gebirge
„Daniel“ heißt das Tief, das Österreich noch am Abend des Staatsfeiertages erreichen wird und kühle Luftmassen ins Land bringt. Im Südosten und im äußersten Osten ziehen dann am späten Abend erste Regenschauer und Gewitter durch, im Westen fällt gar schon zunehmend kräftiger Regen.
„Niederschlag dringend notwendig“
Wie die Experten der Österreichischen Unwetterzentrale prognostizieren startet der Sonntag dann im Südosten noch teils sonnig, im Laufe des Tages machen sich aber immer mehr Wolken breit. Im Westen regnet es vermehrt. „Nach dem trockenen April ist dieser Niederschlag auch dringend notwendig“, so Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale.

Besonders in Niederösterreich, Wien und im Nordburgenland wird es am Sonntag stürmisch. Böen von 70 bis 90 km/h werden erwartet. Insbesondere im Westen und Norden Österreichs wird es zudem kühler, frühlingshaft mild bleibt es nur im äußersten Südosten des Landes. So liegen die Höchstwerte zwischen sieben und 21 Grad.
Winterliche Bedingungen
Die ZAMG warnt sogar im Gebirge vor einem neuerlichen Wintereinbruch. Mit Durchzug der Kaltfront sinkt die Schneefallgrenze in der Nacht auf Sonntag in Vorarlberg und im Außerfern verbreitet gegen 1000 Meter. Auf höher gelegenen Pässen des Bregenzerwaldes (Furkajoch, Hochtannbergpass, Flexenpass, Faschinajoch) sowie auf der Arlbergpassstraße muss in der Früh mit winterlichen Bedingungen gerechnet werden. Im Laufe des Tages beruhigt sich das Wetter dann wieder etwas.
Der Wochenstart verläuft dann weiter im ganzen Land wechselhaft. Regen, Gewitter, Sonne - das Aprilwetter scheint sich also noch nicht wirklich verabschieden zu wollen.
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