Der Ungar war laut Exekutive mit einem gemieteten Kastenwagen nach Italien gefahren. Auf der Rückreise machte er bei drei Einkaufszentren Halt, die neben der Bundesstraße 319 liegen. Den ersten "Einkauf" machte der Verdächtige um 10 Uhr, den letzten um 14 Uhr. In den vier Stunden hatte er 15 Geschäfte besucht, einige sogar mehrmals.
Diebstahlssicherung ausgelöst
Der mutmaßliche Täter stahl laut Beamten alles Mögliche: zum Beispiel Kosmetika, Rasierklingen, Socken und Geldbörsen. Das Diebesgut versteckte er zunächst in seiner Kleidung, danach deponierte er es in seinem Kastenwagen. Doch dann löste er, als er einen Drogeriemarkt verließ, die Diebstahlssicherung aus. Daraufhin rief die stellvertretende Filialleiterin - die Ehefrau eines Polizisten - Kollegen ihres Gatten an und lieferte auch eine gute Täterbeschreibung. Die Beamten sahen, wie der Ungar in seinen Kastenwagen einstieg - wenig später klickten für ihn die Handschellen. Nun muss er wohl längere Zeit auf seine Heimfahrt warten.
von Peter Riedler, "Steirerkrone"
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