01.04.2021 18:02 |

Große Nachfrage

Garteln im Lockdown per Click & Collect

Am Tag vor der begonnenen „Osterruhe“, dem neuerlichen Lockdown im Osten Österreichs, wurden Gartencenter und Gartenabteilungen von Baumärkten gestürmt. Warmes Wetter und die Aussicht auf wohl wieder längere Durststrecken ließen Hobbygärtner mitten in der Pflanzzeit noch zuhauf in die Märkte strömen. Für die Branche selber ist die Zeit sonst eine der umsatzstärksten. Viele Gartenbetriebe stiegen nun wieder aufs Bestellwesen via Internet und Telefon um.

Der Tullner Großgärtner Starkl hat zwei seiner Gartencenter weiter geöffnet: Nur die Anlagen in Aschbach und Frauenhofen sind produzierende Gartenbaubetriebe und durften auch mit dem heutigen 1. April die Gartencenter öffnen, mit entsprechenden Hygiene- und Abstandsregeln. In der Lockdownzeit hat Starkl auch Sonderrabattaktionen über seinen e-Shop laufen. Ansonsten findet sich im Onlineshop zum Start der Gartensaison das vollständige Frühjahrssortiment.

Gärtnereien setzen auf Stammkundenkontakte und Vorbestellungen
Auch andere größere Gärtnereien in den Außenbezirken in Wien - die mangels eigener Produktion seit Donnerstag bis zum Ende des aktuellen Lockdowns wieder für Laufkundschaft und spontane Beschaffungen von Grünpflanzen geschlossen sind - setzen auf Stammkundenkontakte und Vorbestellungen, zum Teil nur per Telefon oder Mail, die georderte Ware für Garten, Balkon oder Zimmer kann dann abgeholt werden.

Erde, Dünger, Regentonnen & Co.
Die Pflanzen-Handelskette Bellaflora mit Hauptsitz in Leonding hat am Tag vor dem neuen Lockdown in Ostösterreich wieder explizit auf die Bestellung und Abholung per Click&Collect-Service verwiesen. Online aussuchen, vor Ort in Filialen abholen, oder auch die klassische Zustellung nach Bestellung aus dem eigenen Internetshop. Die Mitarbeiter vor Ort stellen die Einkaufsliste zusammen. Ob die große Lieblingspflanze, Outdoormöbel und Accessoires oder Zubehör wie Erde, Dünger, Regentonnen, Glashäuser und Werkzeug. Kundennähe trotz physischer Distanz werde auch nach der Pandemie trendig bleiben, meint man bei Bellaflora.

Supermärkte verkaufen Blumen und Pflanzen
An vielen Wiener Blumenstandln prangen am Donnerstag wieder Schilder mit dem Hinweis auf telefonische Bestellmöglichkeiten. Schnittblumen, Topfpflanzen und in vielen Regionen auch Blumenerde gehören bei den im Lockdown ja weiter geöffneten Lebensmittelketten üblicherweise zum Sortiment. Hofer beispielsweise bewirbt im aktuellen Prospekt gerade wieder Pflanzen, eine solche Aktion gilt hier ab kommender Woche.

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