Er war Kärntner Landtagsabgeordneter und Nationalratsmandatar - daher gibt es an dem Strafverfahren gegen den mittlerweile betagten Herrn am Landesgericht Klagenfurt ein gewisses Interesse. Er muss sich wegen Vernachlässigung eines Beeinträchtigten verantworten.
Das Interesse scheint den Ex-Plotiker nicht zu stören: „Sie von der Zeitung, schreiben’S aber richtig, dass das Zimmer meines Mitarbeiters nicht im Keller war - es hatte ein Fenster.“
Worum geht´s? Dem einstigen FP-Politiker wird vorgeworfen, einen körperlich und geistig eingeschränkten Mann in äußerst desolaten Verhältnissen auf seinem Hof untergebracht zu haben. Und ihm noch dazu Geld weggenommen zu haben.
„Das war alles so ausgemacht“, erklärt er dazu vor Richterin Malina Willgruber und schlüsselt auf, dass er einmal sogar um 1200 Euro Schuhe für das vermeintliche Opfer gekauft haben will. Licht ins Dunkel brachte auch dieser Prozesstag nicht, daher geht’s im April wieder weiter.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.