13.03.2021 08:00 |

Loipenfloh Stadlober

Ein letztes Mal quälen

Der Langlauf-Weltcup befindet sich auf der Zielgeraden. Aushängeschild Teresa Stadlober bestreitet am Wochenende im Engadin das große Saisonfinale.

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Ich hab immer noch einen gscheiten Muskelkater“, berichtet Teresa Stadlober. Die WM-Rennen stecken der 28-Jährigen weiter in den Knochen. Daran änderten auch ein paar ruhige Tage in der Heimat nichts.

Stadlober: „Das ist brutal“
Gestern saß sie schon wieder im Auto, ging es in die Schweiz. Im Engadin findet dieses Wochenende das Weltcupfinale der Langläufer statt. Salzburgs Loipenfloh muss Samstag (15.30) über 10 km in der klassischen Technik ran, Sonntagfrüh (8.15) folgt der 30er im Skating. „Das ist brutal, in so einem kurzen Abstand hatte ich das noch nie“, erklärt sie. Dennoch freut sich Stadlober darauf, sich ein letztes Mal in diesem Winter auf Topniveau quälen zu können. „Ich pushe mich noch mal und bin echt froh, dass wir noch zwei coole Rennen haben“, erklärt sie. Jene in Oslo und Peking wurden coronabedingt abgesagt, weshalb die Eidgenossen einsprangen.

Ihre Vorbereitung mutete allerdings ungewöhnlich an. „Ich habe mir auf Youtube ein paar Passagen angeschaut“, lacht Teresa, die erstmals im Engadin dabei ist. Die Strecke am Samstag ist selektiv und kommt ihr entgegen. Tags darauf wird es flach. „Nicht meine Spezialität“, weiß sie.

1800 Meter Seehöhe
Ein weiterer Faktor sind 1800 Meter Seehöhe. Teamkollege Mika Vermeulen legte deshalb ein Kurztrainingslager in Obertauern ein. Stadlober blieb dafür keine Zeit, eine Quälerei wird’s schließlich ohnehin.

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