Allein für die Klinik in Innsbruck rechnet Rektor Herbert Lochs mit 50 Stellen weniger: "Das sind zehn Prozent der von uns bezahlten Ärzte. Es wird vor allem junge Mediziner mit befristeten Verträgen treffen. Eine Notmaßnahme, damit wir unseren Forschungs- und Lehrauftrag weiter erfüllen können. Wir geben jedes Jahr 120 Millionen Euro für die Krankenversorgung aus. Geld, das wir vom Bund unter dem Titel Forschung und Lehre bekommen haben."
Lochs und seine Kollegen Josef Smolle (Graz) und Wolfgang Schütz (Wien) befürchten, dass schließlich auch der Forschungsstandort und die Ausbildung unter dem Sparzwang leiden werden.
Das Jahresbudget der Innsbrucker Med-Uni beträgt 170 Millionen Euro. Lochs: "Damit wir die Qualität halten können, brauchen wir zumindest 25 Millionen Euro mehr." Derzeit sehen die Budgetpläne vor, dass die Unis ab 2013 bestenfalls mit einem gleichbleibenden Budget rechnen können.
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