Nicht nur auf den Bergen, auch in so manchen Orten herrscht momentan Lawinengefahr - Stichwort: Dachlawinen. In Matrei in Osttirol ging Donnerstagabend eine solche von einem Wohnhaus ab und verschüttete die darunter liegende Straße bis zu zwei Meter hoch. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es Verschüttete gibt, wurde eine Suchaktion eingeleitet.
Gegen 21.30 Uhr ging die riesige Dachlawine ab. „Die Gemeindestraße wurde dabei auf einer Länge von rund 25 Metern teils zwei Meter hoch verschüttet“, berichtete die Polizei. Zunächst war nicht klar, ob Personen von den Schneemassen begraben wurden. Daher wurden umgehend die Feuerwehr, die Bergrettung sowie die Rettung verständigt.
Suche mit Schaufeln und Sonden
„Die Einsatzkräfte suchten daraufhin alles mit Schaufeln und Lawinensonden ab“, so die Ermittler weiter. Kurze Zeit später dann die Entwarnung: Es gab keine Verschütteten. Nach Beendigung des Sucheinsatzes wurde die Straße mittels Radlader geräumt.
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