Für die 1987 geborene Innsbrucker Künstlerin Nicole Weniger stellt „Identität“ den Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens dar. Wobei ihre künstlerischen Forschungen und ihr Suchen auf Fragen der Zugehörigkeit, Anpassung, sozialen Grenzen und den dazugehörenden Verhaltensregeln wurzeln. Hierbei stellen die Soziologie des Raumes, der Bezug des Subjekts zur Umgebung - sei es im urbanen Umfeld oder rein die Landschaft - weitere wichtige Aspekte dar. Die Ergebnisse aus all diesem werden dann von ihr multimedial, in Form von performativen und fotografischen Interventionen, umgesetzt und auch inszeniert.
Die Identitätsfindung im Projekt „Vulcania“
Mit der Legende rund um den Patscherkofel beschäftigt sich Weniger in Form von Interventionen und Performances seit mehreren Jahren. Die dazu gehörenden unheimlichen, an schwarze „Heumandln“ gemahnende Figuren, welche 2018 schon vom und im Ferdinandeum thematisiert wurden, sollen laut der Fantasie der Künstlerin im Inneren des erloschenen Vulkans leben. Diese Figuren, welche auch Assoziationen zu den „Morlocks“, den lichtscheuen Wesen aus H.G. Wells Roman „Die Zeitmaschine“ wecken, repräsentieren in „Vulcania“ den zuvor beschriebenen Mittelpunkt des Schaffens von Nicole Weniger. Nämlich die der „Identität“ und hier in Bezug auf das Verhältnis zwischen Mensch und Natur.
Das Projekt „Vulcania“ wird ab dem 6. März in der Galerie „Kunstkiosk“ im Kulturzentrum Talstation in Innsbruck öffentlich ausgestellt.
Mehr zur Künstlerin und zum Projekt „Vulcania“ unter: www.nicoleweniger.com/vulcania
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