Spielplan 2021

Eine neue Handschrift bei Volksschauspielen Telfs

Tirol
13.02.2021 11:43
Falls Corona Gnade walten lässt, sollen vom 15. Juli bis 29. August die Volksschauspiele in Telfs stattfinden. Die neue Leitung des Festivals will nichts neu erfinden, aber mit ihrer Handschrift ein deutliches Zeichen setzen. Dazu setzt sie auf Jugend, Weiblichkeit und ein Mehr an Internationalität.

Eigentlich hätte am Donnerstag ein „Quartett“ den Spielplan der Tiroler Volksschauspiele für den Sommer 2021 im coronasicheren Rathaussaal Telfs der Öffentlichkeit vorstellen sollen. Da Geschäftsführer Thomas Gassner aber erkrankte, wurden die Neuigkeiten durch ein „Triumvirat“, bestehend aus Bürgermeister Christian Härting, Kulturlandesrätin Beate Palfrader und dem künstlerischen Leiter Christoph Nix, kundgetan.

Einleitend zeigte sich Bürgermeister Härting froh darüber, dass ein „Corona-tauglicher“ Spielplan erstellt wurde und er nimmt an, dass diese darin enthaltenen kleineren Produktionen im Rahmen der dazu gehörenden Schutzmaßnahmen die heurigen Volksschauspiele ermöglichen sollten. 

Nach Zwangspause wieder Theater
Auch Kulturlandesrätin Beate Palfrader ist mehr als erfreut darüber, dass nach einem Jahr Zwangspause das Theater in Telfs wieder zum Leben erwacht. Und das unter neuen Vorzeichen und unter Christoph Nix als neuen Intendanten, der einerseits die Volksschauspiele fortführt, aber andererseits ihnen auch eine neue Handschrift verpassen wird. „Die Volksschauspiele Telfs waren immer mit qualitätsvollen Stücken Motor der Theater-Szene in Tirol. Sie animieren zum Lachen und zum Nachdenken, aber sie bieten auch Anlässe zur kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Gegenwart. Das geschieht, wenn man einen Blick in das aktuelle Programmheft wirft, auch unter der neuen Führung“, meint dazu die Kulturlandesrätin abschließend.

„Die Idee, den Volksschauspielen Telfs eine neue Handschrift zu geben, nachdem deren Geschichte geprägt wurde von Frauen und Männern wie Ruth Drexel, Hans Brenner und Kurt Weinzierl, schafft natürlich auch Druck“, erläutert Intendant Nix. Der Wunsch im Sinne der Marktmoderne ist somit, junge Regie neben einer alten einzuführen. Den Klassikern Bühne bieten, aber auch offen gegenüber internationalen Stoffen zu sein. Zudem werden die ersten Volksschauspiele unter neuer Leitung ab diesem Sommer weiblicher – und zwar in der Auswahl der Stücke und in der Regie.

Der gesamte Spielplan unter: www.volksschauspiele.at

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