Mit Schirm, Waffe und besonderer Brutalität - so hatte ein italienisches Räuber-Duo im Jahr 2017 ein Geldinstitut in Innsbruck überfallen. Ein Banker kassierte damals einen Fausthieb von einem Täter. Da der 49-Jährige und sein Komplize (43) auch in der Schweiz auf Raubzug waren, werden sie nun dorthin ausgeliefert.
Zu acht Jahren Haft wurden zwei Bankräuber aus Italien in Innsbruck verurteilt. Kurzer Rückblick: Das brutale Duo hatte am 11. Jänner 2017 um 8.20 Uhr eine Raika-Filiale in Innsbruck-Au betreten. In der einen Hand Regenschirme, in der anderen Waffen. Einer der Regenschirm-Räuber verpasste einem Banker sofort einen Faustschlag, der andere hielt die Angestellten mit der Pistole in Schach. Das Duo floh mit Beute, eine Alarmfahndung blieb erfolglos.
Wenige Tage später klickten in Frankreich dann die Handschellen für die flüchtigen Italiener. Nach drei Jahren hinter Gittern in Österreich wurden der 49-Jährige und sein Komplize (43) nun an die Schweiz ausgeliefert und dort direkt hinter Schloss und Riegel gebracht.
Die Arbeit der eidgenössischen Ermittler brachte nämlich zum Vorschein, dass die beiden Norditaliener aus Como und der Provinz Varese auch in der Schweiz Straftaten begangen haben sollen. Die Anklage wirft ihnen zumindest einen weiteren Bankraub und einen Überfall auf eine Tankstelle vor.
Matthias Lassnig und Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung
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