In einem unbeobachteten Moment griff am Dienstag in Auffach (Tirol) ein dreijähriger Bub nach einer Bohrmaschine und setzte sie in Betrieb. Ein gefährliches Spiel, das für das Kind in der Klinik Innsbruck endete.
Gegen 11 Uhr war der Papa (50) des Dreijährigen in Auffach mit handwerklichen Arbeiten an einer provisorischen Holztreppe beschäftigt. Der Sohn befand sich ebenfalls bei ihm und trug dabei Kinder-Fäustlinge. Für die Arbeiten bereitete der 50-Jährige seine elektrische Bohrmaschine vor, steckte diese aber nicht ein und legte sie für kurze Zeit am Boden ab.
Als der Mann gerade einen Dübel holen wollte, ergriff das Kind die Bohrmaschine, steckte sie eigenhändig ein und betätigte den Betriebsschalter. Der Bohrer begann sich zu drehen und erfasste den linken Handschuh des Kindes. Damit wurde auch die linke Hand Richtung Arbeitsgerät gezogen. Der Vater eilte seinem Sohn sofort zu Hilfe und befreite ihn. Der Dreijährige zog sich beim Unfall eine Quetschung des linken Daumens zu und wurde nach der Erstversorgung in die Klinik Innsbruck gebracht.
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