Salzburgs LH-Vize:

Ohne Covid-Impfung keine Anstellung beim Land

Salzburg
05.12.2020 14:00

Das Land Salzburg wird ab Zulassung eines Covid-19-Impfstoffes nur noch geimpftes Personal in Spitälern und Altersheimen neu anstellen. 

In den Spitälern des Landes Salzburg gilt bereits jetzt: Nur wer die im Mutter-Kind-Pass vorgeschriebenen Impfungen - etwa Diphtherie, Tetanus und Masern - hat, wird auch eingestellt. Künftig soll Ähnliches auch für die Corona-Impfung gelten. „Aber erst, wenn der Impfstoff auch zugelassen ist“, sagt Gesundheitsreferent und LH-Vize Christian Stöckl (ÖVP) der „Krone“. Sprich: Ohne Covid-Impfung keine Anstellung.

Und: Stöckl kann sich vorstellen, die Impfungen auch bei Neuanstellungen in Seniorenheimen, Schulen und Kindergärten des Landes künftig einzufordern. Ob dies juristisch möglich ist, gelte es nun zu prüfen. „Eine generelle Impfpflicht für alle Salzburger lehne ich allerdings klar ab“, sagt Stöckl.

Für die tausenden bereits aktiven Mitarbeiter des Landes dürften die Pläne hingegen nicht gelten. „Das wäre rechtlich extrem schwierig umzusetzen.“ Aber: „Ich denke, dass ein Großteil des jetzigen Personals sich ohnehin von sich aus gerne impfen lassen wird“, sagt Stöckl.

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